Sport- und Eventfotografie.
Durch meine Nähe zum Sport ergab sich zwangsläufig der Wunsch, bestimmte Situationen in Bildern festzuhalten und zu archivieren, um diese Momente auch später noch einmal abrufen zu können. Mit den Jahren wuchs die Leidenschaft an der Fotografie, wobei ich feststellte damit einem bereits durch meinen Vater und meinen Bruder zuvor ausgetretenen Pfad zu folgen.
Mein Vater beschäftigte sich schon früh mit diesem Thema, arbeitete zu Hause im selbst gebauten Entwicklungsstudio (unser Badezimmer) und eignete sich verschiedene Techniken an. Vielleicht auch inspiriert durch die Arbeiten unseres Vaters begann mein Bruder eine Lehre als Lithograf, erweiterte ständig sein Wissen, war aber immer auch am künstlerischen Hintergrund der Fotografie interessiert und machte sich in den letzten 30 Jahren einen Namen im Bereich der Kunstfotografie und Archivierung.
Als ginge es um Arbeitsteilung, konnte ich der Kunst- oder auch z.B Landschaftsfotografie nie genügend Interesse, wohl auch Talent entgegenbringen und sah meine Fähigkeiten eben eher im Bereich der Sportfotografie, da es eine Herausforderung darstellte, gerade bei schnellen Sportarten die Bewegung im Bild gestochen scharf „einzufrieren“ aber dem Bild dabei trotzdem nicht die notwendige Dynamik zu nehmen.
Nach ersten Versuchen mit den damals üblichen digitalen Kompaktkameras stieg das Bedürfnis, mehr aus der Kamera „rauszuholen“. Hier stieß ich aber sehr bald an die technischen Grenzen, und mühte mich so wie viele andere Hobbyfotografen am Sportplatz mit den Themen Verschlusszeit, Lichtstärke, Brennweite oder Bildfrequenz ab. Nach einigen „lehrreichen“ Jahren wagte ich dann endlich den Schritt zur digitalen Spiegelreflex Fotografie.
Teils autodidaktisch, teils durch professionelle Workshops und meistens im learning by doing verbesserten sich meine Bilder und durch verschiedene Kontakte und Anfragen begann ich auch, Fotos zu veröffentlichen bzw. als Auftragsfotograf zu arbeiten.
Mittlerweile bin ich für verschiedene Medien oder Vereine bei regionalen Spielen oder auch bei Matches des Herren oder Damen Nationalteams als Auftragsfotograf tätig.
Eher zufällig gesellte sich die Eventfotografie zu meinen Aufgaben, nachdem ich bei diversen Feiern immer einige Fotos schoss und diese gut ankamen. Anfangs war ich skeptisch, da Fotografen in meinem Alter eher nicht bei den typischen Clubbings und Festl´n zu finden sind. Aber vielleicht gerade deshalb erhalte ich immer wieder Aufträge, da ich auch bei der Eventfotografie -soweit es der Abend zulässt- die künstlerische Herausforderung suche. Man kann ein Bild von ein paar jungen Menschen in ausgelassener Stimmung schießen, man kann aber auch versuchen, eine nachhaltige Erinnerung zu schaffen, indem man auf die Wahl des Hintergrunds achtet und geschickt mit Lichteffekten oder ähnlichem arbeitet. Wenn dies ein paar mal an einem Abend gelingt, hat sich die Nacht (teilweise arbeitet man bis 4 Uhr morgens) auch für den Fotografen ausgezahlt, da für mich nicht nur die Masse sondern eben auch die Qualität des Outputs zählt.
Zu den bekanntesten Plattformen für diese Arbeiten gehören www.laessigeparty.at oder auch www.szene1.at .
Somit sind die Arbeitsbereiche in unserer Familie „festgelegt“ und jeder von uns deckt seine Sparte, eben seiner Berufung entsprechend, ab.

Womit ich arbeite:
Gehäuse:
1. Body: Canon 7D; 18 Mio. Pix., 8 Bilder/Sec.

2. Body: Canon 1D Mark II 8,2 Mio. Pix.; 8,5 Bilder/Sec.
Objektive:
EF-S 15-85 f/3.5-5.6 IS USM
EF
24-70 f/2.8L USM
EF 70-200 f/2.8L IS II USM
EF 300 f/4L IS USM
Blitz:
Speedlite 580EX II